Versicherung

Kaskoschaden richtig melden: 7 Fehler, die Geld kosten

Ein Kaskoschaden ist anders als ein Haftpflichtschaden – die Spielregeln verändern sich komplett. Wer das nicht weiß, zahlt drauf.

27. April 20267 Min LesezeitVom Sachverständigen

Wann lohnt sich die Kasko-Meldung überhaupt?

Faustregel: Schaden < 1.000 € + Selbstbeteiligung 500 € + 3 Jahre Hochstufung = oft besser selbst zahlen. Lassen Sie sich VOR der Meldung von Ihrem Versicherer ausrechnen, was die Hochstufung über die nächsten Jahre kostet.

Die 7 häufigsten Fehler

Diese Fehler sehen wir in der Praxis am häufigsten:

  • 1. Schaden voreilig melden, ohne Hochstufung zu prüfen
  • 2. Eigenes Gutachten verzichten und Versicherer-Gutachter akzeptieren
  • 3. Kaskoschaden mit Haftpflichtschaden verwechseln (Wertminderung gibt's nur bei Haftpflicht)
  • 4. Reparaturwerkstatt von der Versicherung vorschreiben lassen
  • 5. Bagatell-Schäden meiden ohne SB-Verrechnung zu kennen
  • 6. Schaden zu spät melden (Frist: meist 1 Woche)
  • 7. Bei Wildschaden falsche Versicherung wählen (Teilkasko statt Vollkasko)

Teilkasko vs. Vollkasko – Welche zahlt was?

Teilkasko deckt: Diebstahl, Brand, Sturm, Hagel, Wildschaden, Glasbruch.

Vollkasko deckt zusätzlich

Vandalismus, selbstverschuldete Unfälle, Schäden ohne erkennbaren Verursacher (Parkplatz-Rempler).

Wichtig: Bei Wildschaden IMMER Teilkasko – nutzen Sie nicht versehentlich die teurere Vollkasko, das kostet die Hochstufung umsonst.

Selbstbeteiligung clever einsetzen

Höhere SB (1.000 € statt 300 €) reduziert die Prämie spürbar – lohnt sich, wenn Sie wenig Schäden haben. Bei der Schadensregulierung darf die SB anteilig auf mehrere Schäden umgelegt werden, wenn diese in einem Schadensereignis entstanden sind.

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